Neues vom anderen Ende Europas (von Mallorca aus gesehen)

Ihr lest bestimmt schon ganz interessiert die News, die die beiden Mädels fast regelmäßig abliefern. Momentan ist das auch fast meine einzige Möglichkeit, zu sehen, was die beiden wieder anstellen.

Mein derzeitiger Tagesablauf sieht ziemlich unspektakulär aus, viel spektakulärer sieht es in meiner Wohnung aus! Falsch! Es ist ja gar nicht mehr meine Wohnung. Da sie mittlerweile verkauft ist bin ich eigentlich obdachlos.

Die Schränke sind nur noch halbvoll oder sollte ich sagen halbleer. Dafür stehen jetzt überall Kartons Kisten und Müllsäcke in der Wohnung herum. Ich habe da meine eigene Ordnung. In einem Zimmer stehen Sachen, die wir noch mitnehmen, in dem nächsten Zimmer steht Zeug, was sozusagen nicht auswandert.

Dieses wird jetzt entweder verkauft oder verschenkt.IMG-20150201-WA0013

Alles, was irgendwie noch brauchbar ist, sollte zu Geld gemacht werden, egal ob es in der Wohnung seinen eigenen Platz hat oder schon seit geraumer Zeit im Keller sein Dasein fristet. Ich weiß schon jetzt, dass Teile, auf die ich keinen Pfifferling setzen würde, das meiste Interesse hervorrufen. Andere Sachen, von denen ich mir viel Geld erhoffe, interessieren dagegen keinen Menschen!

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Das Bild ist das Ziel!

Wichtig ist nur, dass man die Produkte schön in Szene setzt. Am besten nur fotografieren, wenn die Sonne scheint. Das bringt besseres Licht und sorgt gleichzeitig für eine schönere Stimmung beim Betrachter. Dieser  sollte nicht nur an dem Artikel sondern evtl. sogar an dem Foto interessiert sein.  Nein, das ginge wohl zu weit, da wären wir schon in der Profifotografie. Aber ein wenig Mühe sollte man sich mit den Fotos schon machen. Denn sie sind das erste, was der potentielle Käufer zu sehen bekommt.

HRC
Wo kommt das ganze Zeug nur her?

Ich habe mehrere Tage damit verbracht, unsere Trennwaren (das sind die Sachen, von denen wir uns trennen wollen) zu säubern, die evtl. noch vorhandenen Verpackungen und Bedienungsanleitungen zusammenzusuchen und zu reinigen. Dann geht’s ins Internet. Da ging für 20 Teile ein ganzer Abend drauf. Aber es hat sich gelohnt, schon eine Stunde nach der Veröffentlichung war bereits das erste Teil, ein Wohnzimmerregal, verkauft.

6 aus 20 in 24!

Was sich anhört wie die Lottozahlen ist die Quote unserer Verkäufe. Nach 24 Stunden haben wir von 20 eingestellten Produkten schon 6  an den Mann/an die Frau gebracht. Ein gutes Ergebnis finde ich. In 5 weiteren Tagen ist die Bude leer.

Das wäre natürlich die beste Variante! Aber es ist noch eine Menge Besitztum, was ich nicht mehr besitzen möchte. Also muss jetzt noch einmal eine Online Aktion her. Was nicht verkauft wird, werde ich verschenken und die letzte Lösung heißt: Sperrmüll. Das sind die Termine, an denen immer kleine Lieferwagen mit ausländischen Kennzeichen durch die Orte fahren und den Hausrat sezieren 😀

FAZIT:

Scheiden tut weh – aber in dem Fall bringt es erstens Platz und zweitens Geld! Ich brauche in einer voll möblierten Wohnung einfach keine 2. Couch oder einen weiteren Kleiderschrank. In unserem Fall nicht mal Töpfe oder Kochlöffel.

marion

 


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