Viva Colonia

Von Köln nach Colonia-zwei Herzen in einer Brust

Die erste Mallorca-Blogparade – eine super Sache, die Barbara von Mallorca-Talks ins Leben gerufen hat. Sie schreibt selbst zauberhafte Stories über das, was Mallorca wirklich liebens – und lebenswert macht! Wir schließen uns gerne an und erzählen Euch, was uns nun dauerhaft auf die Insel verschlagen hat.

Nur über EINEN Schatz auf dieser Insel zu schreiben ist schwer.  Wir sind gerade dabei soooo viele zu entdecken. Aber UNSEREN Schatz haben wir schon vor einigen Jahren gefunden und genießen ihn heute täglich.

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Quelle: Traum-Ferienwohnungen

 

 

Wir lieben Köln. Und wir lieben Colonia.

Unterschiedlicher könnten die zwei aber auch nicht sein. Im Rheinland bzw. in Köln haben wir den gemütlichen Flair einer Großstadt, die vielfältigen Möglichkeiten, das bunte Treiben und die rheinische Mentalität sehr genossen. Es wird auch immer ein Teil in unserem Herzen bleiben.

Aber was hat uns bewegt einen so schönen Ort zu verlassen? Ganz klar: das Fernweh. Jaja, das gibt es wirklich! Wenn man sich zu Hause nach einem anderen Ort sehnt, nennt man das Fernweh. Wir haben schon beim ersten gemeinsamen Urlaub bemerkt, dass Colonia Sant Jordi für uns etwas ganz besonderes ist. Am Rückreisetag konnten wir am Flughafen überhaupt keine Lust verspüren, in den Flieger zu steigen und wieder nach Hause zu fliegen. Ok, das ist oft so nach einem Urlaub. Aber wir wollten immer wieder hier hin zurück und den Urlaub hier verbringen, auch wenn wir gerne reisen und Neues entdecken.

Colonia, eine kleine Familie

Damals meinten wir schon scherzhaft: wie wäre es wohl, wenn wir hier wohnen würden…und ZACK… 4 Jahre später wohnen wir wirklich hier. Ich kneife mich ab und zu mal in den Oberarm, um nicht irgendwann aus einem Traum aufzuwachen. Nein, es ist kein Traum! Mittlerweile hat sich auch mein Oberarm daran gewöhnt.

Colonia hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Ursprünglich war es ein kleines Fischerdorf und galt als Geheimtipp für Urlauber.  Vor allem der Traumstrand EsTrenc war damals noch lang nicht so besucht wie heute und lieferte karibisches Flair.

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Viele haben uns gefragt, was findet ihr an Colonia so toll? Da gibt es doch schönere Orte.

Ja, auch dem stimmen wir teilweise zu. Viele Bauten sind einfach marode und werden mangels Gelder nicht mehr gepflegt. Das macht das klassische „Urlaubsbild“ kaputt. Dafür werden neue Häuser gebaut. Es entsteht ein krasser Mix aus uralt-kaputt-mediterran-schön-modern-neu. Nicht jedem gefällt das.

Andere wiederum schätzen den einmaligen Naturgenuss und eine Gastfreundschaft, die jeden Besucher sofort eine Wohlfühlatmosphäre übermittelt. Deshalb gibt es hier immer mehr Wiederholungstäter 🙂

Alles liegt im Auge des Betrachters.

Kommt man aus der Richtung Campos fallen einem sofort die großen weißen Berge auf, die sich auf der rechten Seite in einem sumpfartigen Gelände emporschrauben. Man erschrickt und schaut sofort auf die Temperaturanzeige! Wenn man dann registriert, dass das Thermometer locker über 20 Grad anzeigt, kann man sicher sein, dass es keine aufgetürmten Schneeberge sind. Es ist das Salz, welches aus den Salinen gewonnen wird, die sich bis nach Colonia St. Jordi hinziehen. Eine optimale Gegebenheit für Fauna und Flora.

Die Salinen sind die ältesten der Balearen und sogleich Namensgeber für die Gemeinde Ses Salines in deren Bereich unser neuer Heimatort liegt. Seit mehreren Tausend Jahren sind diese Salinen der Spender für das schmackhafte Flor de Sal.

Umgeben von 11 paradiesischen Stränden und Kiefernwäldern ist Colonia magnetischer Anziehungspunkt geworden. Strenge Schutzbestimmungen und die Naturliebe vieler Landbesitzer haben ein großes Stück ursprüngliches Mallorca bewahrt.

Den Ort selbst erlebt man wie eine kleine Familie und genau das war es, was uns immer wieder hier her zog. Dieses Gefühl „nach Hause“ zu kommen.

Ob Wandern, Radfahren, Reiten oder Wassersport: die Region bietet viele unterschiedliche Möglichkeiten im Einklang mit der Natur.

Ein ökologisches Juwel ist die vorgelagerte Inselgruppe Cabrera. Sie zählt samt umgebendem Meer seit 1991 als Nationalpark und wird als paradiesisches Ausflugsziel oft besucht.

Mittlerweile gibt es in Colonia  auch ein Besucherzentrum mit Aquarien, welches die Unterwasservielfalt und Schätze rund um die nahegelegene Insel Cabrera zeigt.

Im Winter ist es wie ausgestorben hier. Nur vereinzelte Lokale haben sporadisch geöffnet. Viele schreckt das ab und nur wenige genießen auch diese Zeit bzw. den Winterschlaf. Umso mehr freut man sich dann wieder auf den Sommer und das lebendige Colonia! So langsam erwacht der Frühling, die Geschäfte öffnen nach und nach, alles blüht und das Leben kehrt zurück.

  • Quelle: Hotel Isla Cabrera

Wer sich selbst mal ein Bild machen möchte oder Fragen hat, kann uns jederzeit gerne kontaktieren.

Es lohnt sich, versprochen!

 


6 Comments

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  • COOL Mädels!

    Danke fürs Mitmachen bei meiner ersten Mallorca-Blogparade!!!!
    Da habt ihr ja ein paar traumhafte Bilder rausgesucht. 😉

    Wenn ihr von der Ecke um Colonia erzählt, muss ich immer sofort an Pedro und seine Pferde denken!

    http://www.mallorca-talks.com/reiten-auf-mallorca/

    Vielleicht kennt ihr den ja schon … der bietet seine Ausritte und Kutschfahrten jetzt seit Anfang 2015 an und auch wenn einem hinterher der Popo wehtut: dieser Ausritt lohnt sich echt! Da lernt man die Region, die ihr gerade so wunderschön beschrieben habt, von einer ganz anderen Seite kennen.
    Einfach nur schön!

    Alles Gute und hoffentlich bald mal in Colonia Sant Jordi!
    😉

    Eure Barbara

    • Hallo, mich würde mal interessieren, was man auf Mallorca beruflich macht, wenn man von Köln dahin auswandert. Wenn ich den Blog lese, gehe ich mal davon aus, dass Sie noch im berugsfährigen Alter sind. Außerdem, beherrschen Sie spanisch?

      Wäre nett, wenn Sie mir antworten würden. So etwas ist doch immer wieder interessant.

      Gruß, Elke

      • Hallo Elke,

        schön dass Du schreibst. Ja, arbeiten muss man überall, auch hier. Es sei denn, Du hast im Lotto gewonnen oder verlebst hier Deine Rente.
        Beides trifft bei uns nicht zu. Wir haben uns bereits vor der Ausreise um einen Job bemüht. Dabei war es uns erst einmal egal, was wir machen. Babsi und ich haben in einem Büro in Palma angefangen und Marion arbeitet bei einem Motorrad-Verleih. Der Vorteil bei beiden war, dass wir erst einmal kein perfektes Spanisch beherrschen mussten. Vor Ort lernt man die Sprache immer leichter (der Wille muss da sein) und auch mit der Zeit öffnen sich immer neue Türen.
        Ich hoffe mit der kurzen Ausführung konnten wir Dir vorerst einen Eindruck geben. Meld Dich gern per Email, wenn wir Dir noch genauere Infos oder Hilfestellung geben können.
        Liebe Ostergrüße,
        Sabine

    • Hola Barbara,
      wir sind immer wieder gerne dabei! Wir verarbeiten ja derzeit auch noch ziemlich viele Auswanderer-Eindrücke 🙂

      Pedro kennen wir noch nicht, aber er steht schon jetzt ganz oben auf meiner To-Do Liste. Dein Artikel macht Lust auf mehr und Meer.
      Wenn Dein Po das aushält, würde ich mich freuen, wenn Du noch einmal dabei bist.

      hasta pronto
      Sabine

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