Wie alles begann…

 Märchen beginnen so!

Es war im Sommer 2007!

Wer träumt nicht davon, dort zu leben, wo man gerne seinen Urlaub verbringt? Babsi und Sabine machten das anders, drehten den Spieß einfach mal um und lebten auf Mallorca, bevor sie dort ihren Urlaub verbrachten.

Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung wurden beide im Jahr 2007, unabhängig voneinander und noch ohne die geringste Ahnung, dass es die jeweils andere gibt, auf die Stelle als Servicemitarbeiterin in einem Schweizer Privathotel im Südosten der Baleareninsel, aufmerksam.

Dann nahm das Schicksal unseren Lauf!

Anfang Mai hatten sie die Zusage und ein One-Way Flugticket in der Tasche. Sie wurden Teil des unschlagbarsten Serviceteams, das dieses Hotel in Colonia St. Jordi je gesehen hatte und sehen wird (habe ich mir zumindest sagen lassen)!

Wie üblich bei einer Saisonstelle hatten die beiden nur einen Tag in der Woche frei und natürlich keinen Urlaub während dieser Zeit. Sie hatten zwar immer gemeinsam Dienst, aber nie zusammen frei.

Dadurch hatten es die Feierabende, die meist nach Mitternacht eingeläutet wurden, in sich. Oft wurde in der benachbarten Bar nur noch ein Schlummertrunk zu sich genommen, manchmal wurden es zwei oder drei oder vier und es ging noch auf die „Partymeile“ der mallorquinischen Kleinstadt, oder es kam aber auch einfach zu einem spontanen get-together am Strand. Leider war die Nacht immer viel zu kurz und nach ein paar Stunden Schlaf brach auch schon wieder der nächste Arbeitstag an.

Das Schönste war nur einen Steinwurf vom Arbeitsplatz entfernt!

Anfangs stellte sich nie die Frage, was in der kostbaren Teildienstpause zu tun war. Ab an DEN „Es Trenc“!!! Einer der schönsten Strände Mallorcas, umgeben vom Naturschutzgebiet. Aber der Enthusiasmus sich in die Sonne zu legen oder sich im Meer abzukühlen, ließ im Laufe der Zeit nach und wich immer mehr der landestypischen Siesta. So wurde auch der Weg zum Sonnenbad immer kürzer. Zum Schluss gab es Streit um den besten Platz auf dem Balkon.

Es ist nun mal doch ein Unterschied, ob man dort Urlaub macht, oder da arbeitet. Das sollte uns für die Zukunft prägen. Wer eine Auswanderung plant, sollte sich dessen  bewusst sein.

Am Ende einer unvergesslichen Saison hieß es dann Abschied nehmen. Babsi ging zurück in die Heimat und fing in einem privaten Wellnesshotel an der Rezeption an, Sabine verschlug es in die Schweizer Berge.

Den Kontakt hielten beide aufrecht, auch wenn sie sich aufs Telefonieren oder Mailen beschränken mussten, hatten sich beide fest vorgenommen, einmal gemeinsam auf Mallorca Urlaub zu machen. Und wie sich herausstellte, sollte es fast 8 Jahre später nicht alleine beim „Urlaub-machen“ bleiben…

OLYMPUS DIGITAL CAMERAMein „erstes  Mal“  fand Anfang der 2000er Jahre statt.

Ich wohnte in einem Hotel in Cala Millor und hatte dort eine Woche mit Radfahren verbracht. Unter anderem führte mich eines Tages eine Tour auch nach Colonia de Sant Jordi. Damals hatte ich jedoch nur einen kurzen Zwischenstopp am Hafen gemacht, um eine Cafe con leche zu trinken. Der Rest des Ortes blieb mir damals leider noch verborgen. Doch das sollte sich ändern, eines Tages…

Fazit:

Märchen beginnen täglich, stündlich, jede Sekunde! Nimmst Du sie wahr?


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